Neben den bekanntesten Natur-und Landschaftsattraktionen - dem Nationalpark Caldera de Taburiente, den von der Unesco zum Biosphärenreservat erklärten Ur-und Nebelwälder von Los Tilos und der von Nord nach Süd verlaufenden spektakulären Vulkanroute bietet La Palma viele weitere lohnenswerte Ziele für Wanderungen und Ausflüge um die Landschaften, Pflanzen und Fauna der Insel besser kennen zu lernen, um zu staunen und zu genießen...
Der
Mandelanbau auf La Palma hat eine lange Tradition. Die Harmonie vom
saftigem Grün der Wiesen und den rosa und weißen Farbtönen der
unzähligen blühenden Mandelbäume hat schon seit jeher die Menschen der
ganzen Insel Ende Januar /Anfang Februar (6.,7.,und 8. Februar 2009) nach Puntagorda gelockt. Dort ist die Mandelblüte ein willkommener Anlass eines der traditionellen Dorffeste mit Mandeln, Salsa und Wein zu feiern.
Für die Ureinwohner La Palmas hatte der Drachenbaum
eine mythische Bedeutung. Unterhalb der kleinen Ortschaft Las Tricias
liegt das Tal der Drachenbäume. Auf keiner anderen der kanarischen
Inseln findet man die „Dragos“ so zahlreich wie hier. Der Drachenbaum
zählt zu den Liliengewächsen, ist weder ein Baum noch eine Palme und wird bis zu 1000 Jahre alt.
Zu San Martín, am 11. November wird die Kombination von jungem Wein und frisch geernteten Kastanien gefeiert. Auf La Palma gibt es einen großen Bestand an Edelkastanienbäumen, die um diese Zeit reif werden und zu Boden fallen. Früher wurden die Maronen verschickt, heute sind sie ausschließlich für den persönlichen Verzehr gedacht. Die Früchte werden aus ihren schmerzhaft stacheligen Schalen geholt und in Pfannen über dem offenen Feuer geröstet. Sie bieten eine hervorragende Grundlage für den unter Umständen ausgiebigen Genuss von "heurigem" Wein. Edel-Kastanien - Bilder von der Blüte zur Frucht.
Nachdem im Jahre 1983 bereits die Lorbeerwälder von Los Tilos diese
Auszeichnung bekam, wurde im Herbst vor 5 Jahren die gesamte Insel La
Palma von der UNESCO - der Organisation der Vereinten Nationen für
Erziehung, Wissenschaft und Kultur - zum Biosphären-Reservat erklärt.
Diese Auszeichnung für die Wanderinsel La Palma
wird jenen Landschaften zuteil, die im Rahmen des Programms "Mensch und
Biosphäre" vor langfristigen umweltverändernden Eingriffen geschützt
werden sollen. La Palma ist ein Projekt anhand dessen demonstriert
wird, wie eine Landschaft geschützt und sich nachhaltig und ohne
radikale Einflüsse des Menschen auf die Umwelt entwickelt kann. Für die
Einhaltung der damit in Zusammenhang stehenden Umweltschutz-Auflagen
ist die regionale Verwaltung zuständig. Periodisch wird diese von
Umweltkommissaren der Unesco überprüft. Bei Nichteinhaltung kann die
Auszeichnung "Biosphären-Reservat" auch wieder entzogen werden. Jedoch
sind sich die Politiker der Insel sehr wohl über den Wert der Etikette
der UNESCO bewußt und bemüht anstehende Tourismusprojekte mit dem
Schutz der Natur und der Landschaften La Palmas in Einklang zu bringen.

In dieser Anlage findet der Besucher inmitten farbenprächtiger
Vegetation - eine interessante Sammlung heimischer Pflanzen der Insel -
Vogelarten aller fünf Kontinente, die in einem Vogelhaus frei fliegen
Adresse: Camino Panadero 16, El Paso
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10.00 - 17.00
Hier erhält man anhand von ausführlichem Texttafeln, Grafiken,
Luftbildaufnahmen der Insel und aktiven Seismographen Informationen
über den Vulkanismus auf La Palma. Das Gebäude ist mit einem
Vorführungssaal eingerichtet, in dem ein Dokumentarfilm über den
Ausbruch des Teneguia im Jahre 1971 zu sehen ist.
Historisch dokumentierte Vulkanausbrüche auf La Palma
1470-1492 Montaña Quemada
1585 Tajuya in der Nähe von El Paso
1646 Volcán San Martin
1677 Volcán San Antonio
1712 El Charco
1949 Volcán San Juan, Duraznero, Hoyo Negro
1971 Volcán Teneguía
In unmittelbarer Nähe des Besucherzentrums liegt der Vulkan San
Antonio, der von einem Ausbruch im Jahr 1677 stammt. Bei einem
Spaziergang entlang seines Kraterrandes können sich die Besucher eine
Vorstellung von den Ausmaßen des Vulkanismus auf La Palma machen.
Adresse: Vulkan San Antonio Fuencaliente
Öffnungszeiten: täglich 9.00 - 21.00 im Sommer, 9.00 - 18.00 im Winter
Diese
“refugios” befinden sich in schönen Lagen meist im Wald und sind ein
perfektes Ausflugsziel für einzelne, Familien oder Gruppen. Sie sind
gut ausgestattet mit Spielplätzen, Feuerstellen, Brennholz und
Trinkwasser. Hier trifft man sich zum Grillen oder Picnic, zum Spielen
und Erholen. Die meisten Plätze eigenen sich auch als Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen oder kurze Spaziergänge.