Diese äußerst hübsche kleine Plaza ist mit aufwändigen farbenprächtigen Mosaikarbeiten ausgeführt, die Motive der palmerischen Flora und Fauna
darstellen. Mit viel Liebe fürs Detail hat hier Luis Morera, einer der
bekanntesten Künstler von La Palma und Schüler von Ceasar Manrique in
langjähriger Arbeit ein künstlerisches Kleinod geschaffen.
Sitz der Heiligen Jungfrau vom Schnee, der Inselpatronin ist die Kirche
von Las Nieves. Von hier aus wird alle 5 Jahre zu Ehren der Virgen de
las Nieves die geschmückte Statue der Muttergottes in einer feierlichen
Prozession talwärts nach Santa Cruz getragen. Nach einwöchigen
Feierlichkeiten mit Umzügen und Bräuchen aus mehreren historischen
Epochen, Konzerten, Spiel- und Tanzveranstaltungen wird die Jungfrau
zurück in ihre Heimatkirche getragen.
Auf La Palma finden Sie eindrucksvolle Wohnsitze der bedeutenden
Handelsherren, der Aristokraten und großen Gutsherren der Insel aus
dem 17. und 18. Jahrhundert. Diese Prachtbauten zeugen mit ihre Größe
und eleganten Architektur vom Reichtum ihrer Inhaber. Das älteste
dieser herrschaftlichen Anwesen stammt aus dem Besitz der
Großgrundbesitzerfamilie Massieu van Dalle aus Flandern und befindet
sich in El Charco, dem ältesten Stadtteil von Tazacorte.
Adresse: El Carco, Tazacorte
Dieses
ehemalige Herrenhaus, eines der ältesten Gebäude der Insel, beeindruckt
vor allem durch sein barockes Portal und traditionelle Architektur. In
seinem Innern gibt es Ausstellungen sowie einen Verkaufsraum für
palmerisches Kunsthandwerk.
Unmittelbar davor auf der Plaza Sotomayor
findet jeden Samstag ein Flohmarkt statt.
Adresse: an der Plaza Sotomayor im Ortsteil Argual, Los Llanos, La Palma
Das originalgetreu restaurierte altherrschaftliche Landhaus, nördlich
von Santa Cruz de La Palma ist ausgestattet mit historischer Dekoration
und Möbeln aus Kiefernkernholz, Zeder, Kastanie und kubanischem
Mahagoni des 19.Jahrhunderts. Schöner Garten. Verkauf von
landwirtschaftlichen und künstlerischen Produkten.
Adresse: El Posito 3, (San Juan de Puntallana) Stadtzentrum, nahe der LP-1.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10.00 - 14.00 und 16.00 - 18.00, Sa 10.00 - 13.00 und 16.00 - 18.00, So 10.00 - 14.00
Auf
La Palma gibt es einige Tabak-Fincas, die auch heute noch in alter
Tradition Tabak anbauen, trocknen und fermentieren. Damit ist die
Grundlage für die Herstellung erstklassiger Premium-Zigarren
geschaffen, deren Geschmack gerne genossen wird. Eine "puro" raucht man
vor allem als Abschluss zu einem langen üppigen kanarischen Essen.
Auf den Kanarischen Inseln, besonders auf La Palma, gibt es
– trotz Rückgang des Tabakanbaus - noch etwa drei Dutzend
Zigarrendreher, die
sich mit Ihrem Handwerk - auch als Teilaspekt der Folklore - großer
Beliebtheit bei Einheimischen und Touristen erfreuen. Manche
Zigarrendreher lassen sich bei
ihrer Arbeit über die Schulter sehen: in Santa Cruz, Brena Alta und
Brena Baja –
wobei aus der Zusammensetzung der Zigarren bisweilen richtiggehend ein
Geheimnis gemacht
wird. Jedoch sind kanarische Zigarren keine Garantie für kanarischen
Tabak. Für
exzellente „Puros“ mischt man einheimische Blätter mit Tabak aus den
klassischen
Anbauländern - kräftigen schwer duftenden Brasil-Tabak mit Blättern aus
Mexiko,
Indonesien, Nicaragua, der Dominikanischen Republik oder aus Sumatra
und fürs
Deckblatt Tabak aus Kuba. Zigarren gibt es bei den Tabakdrehern direkt
oder auf einer Tabak-Finca zu kaufen, sowie in Bars,
Tabakwarengeschäften, Supermärkten, Souvenirläden und am Flughafen.
"Hecho a mano" garantiert Handarbeit.
Zu den bemerkenswertesten Funden auf La Plama zählen die rätselhaften
Steingravuren von La Zarza und La Zarcita. Sie wurden im Jahr 1941 in
Schluchten zwischen La Mata und Llano Negro entdeckt. Das
neueingerichtete archäologischen Besucherzentrum mit Multimedia
Präsentation nahe Garafía bietet Information zu Geschichte, Religion
und Handwerk der Guanchen, der Ureinwohner von La Palma, die um etwa
2000 v. Chr. von Nordafrika aus eingewandert sind. Bilder vom Museum La Zarza
Adresse: La Mata, Garafia
Öffnungszeiten: täglich 11 -19 im Winter, 10 -17 im Sommer
Dieser Archäologische Park mit schmalen Pfaden zu rund 10 Wohnhöhlen
der Guanchen bietet in den Ausstellungssälen seines Besucherzentrums
Informationen, Modelle, Multimedia-Stationen und Nachbildungen
archäologischer Fundstücke aus der Steinzeitkultur der Ureinwohner von
„Benahoare“, wie La Palma damals genannt wurde. Hier wurden im 18.
Jahrhundert die ersten Felszeichnungen der Kanarischen Inseln mit den
typischen Mäandern, Labyrinthen und Figuren entdeckt. Verkaufsstand von
inseleigenen Produkten.
Adresse: an der Straße von Hoyo de Mazo nach
Fuencaliente
Öffnungszeiten: Mo - Sa 10 -18, So 10 –14
Im
Süden von La Palma befindet sich die einzigartige Salz-Anlage der Insel
mit zahreichen Solebecken auf unterschiedlichen Niveaus, aus denen auf
traditionell handwerkliche Weise Meersalz gewonnen wird. Die Lage der
Saline im Vulkangebiet direkt am Meer schafft eine Kulturlandschaft von
außergewöhnlicher Ästhetik. Vorbei am alten Leuchtturm und dem
angrenzenden Besucherzentrum des Meeresschutzgebietes sind es bis zur
Saline nur wenige Meter.
Adresse: Playa del Faro
In vielen
südlichen Laendern bis Süd- und Mittelamerika wurden und werden spezielle Fliesen für Mosaike im Bodenbelag noch in
Handarbeit hergestellt. Hier auf La Palma war es vor 40-50 Jahren für die wohlhabenderen Bürger üblich diese Mosaicos für die Bäden in ihren Wohnhäusern zu verwenden. Zu dieser Zeit gab es hier
noch keine Keramik- oder Tonfliesen. Inzwischen sind die
Zementfliesen, weil Handarbeit, verhältnismässig teuer geworden. Villeroy und Boch
z.B. produzieren sie in Deutschland - maschinell - zu einem sehr hohen Preis.
Das Handwerk
der Erzeugung der "Mosaicos" lebt auf La Palma noch. Die Fabrik befindet sich am Rand von Puerto de Tazacorte. Auf Anfrage sind die Mosaik-Hersteller bei ihrer Arbeit zu beobachten...