ZINGIBERALES - Ingwerartige


Ingwerartige (Zingiberales) sind eine Ordnung der Einkeimblättrigen Pflanzen (Liliopsida). Die Verbreitung ist fast rein tropisch. Es gibt viele Arten, die als Zierpflanzen genutzt werden. Die wichtigsten Nahrungspflanzen in dieser Ordnung sind die Bananen. Viele wichtige Gewürz- und Heilpflanzen sind hier enthalten.

Es sind überwiegend mehrjährige krautige Pflanzen mit Rhizomen. Manche Arten (zum Beispiel Bananen) bilden "Scheinstämme", die sie "palmenähnlich" wirken lassen, aber diese Sprossachsen verholzen nicht. Die meist großen Blätter sind glattrandig, sie sind in Blattspreite und Stiel gegliedert, ein Merkmal das bei Einkeimblättrigen Pflanzen nicht sehr häufig ist. Anders als bei der Mehrzahl der Einkeimblättrigen ist die Blattaderung nicht parallelnervig, sondern die Adern entspringen alle entlang des Blatthauptnerves. Als Anpassung an die hohe Feuchtigkeit und geringe Lichtintensität in tropischen Regenwäldern deutet man die große Blattspreite.
Die Blüten sind zygomorph und dreizählig. Meist ist ein Teil der Staubblätter rück- oder umgebildet, so daß nur fünf bis sechs fertile Staubblätter vorhanden sind. Drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen.

Quelle: wikipedia

 

Systematik

Zur Ordnung der Ingwerartigen (Zingiberales) gehören acht Familien mit 92 Gattungen und etwa 2111 ArtenFolgende Systematik gilt für die Zinigiberales

Überordnung

Überabteilung
Spermatophyta Samenpflanzen
Abteilung
Magnoliophyta Bedecktsamer
Klasse Liliopsida Einkeimblättrige
Klasse Commelinidae
Commelinaähnliche
Ordnung order
Zingibereales
Ingwerartig
Familien
Cannaceae
Costaceae
Heliconiaceae
Lowiaceae
Maranthaceae
Musaceae
Strelitziaceae
Zingiberaceae
Blumenrohrgewächse
-
Helikoniengewächse
-
Pfeilwurzgewächse
Bananengewächse
Strelitziengewächse
Ingwergewächse
Gattung / genera
   
Art / species
   


 

Die Ordnung ist eine hierarchische Stufe der biologischen Systematik. Sie steht zwischen Klasse und Familie und zwischen Überordnung (superordo) und Unterordnung (subordo); unterhalb dieser gibt es noch die Stufe der Teilordnung (infraordo). In der Botanik enden Ordnungsnamen (wenn sie auf einem Familiennamen basieren) lateinisch auf -ales. Die Systematik in der Biologie (Taxonomie) geht maßgeblich zurück auf die Arbeiten von Carl von Linné (Systema Naturae, 1735). Sie ist die historisch bedeutsamste Klassifikation zur Einteilung der Organismen und wird in der Nomenklatur der klassischen Systematik (Biologie) übersichtlich dargestellt. Seit 1753 für die Botanik (Linné, Species Plantarum) und 1758 für die Zoologie (Linné, 10. Auflage von Systema Naturae) werden zweiteilige Artnamen verwendet, eine Nomenklatur, die seitdem auch für alle Organismen Geltung hat.


     
     
     

 

 


Reich
Abteilung
Stamm
Klasse
Ordnung
Familie
Gattung
Art
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